Referent: Klaus Friedrich, Stadtführer und Barockexperte 2026 begehen die Vereinigten Staaten von Amerika ihr 250-jähriges Gründungsjubiläum. Anlass dafür ist die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776. Diese musste erst jahrelang mit Waffengewalt erkämpft werden – unter anderem unter Beteiligung des zwischen Saar und Pfalz angeworbenen, in französischen Diensten stehenden Freiwilligenregiments „Royal Deux-Ponts“, das in der Entscheidungsschlacht um Yorktown eine entscheidende Rolle spielte. Der Vortrag erzählt die spannende Geschichte der „unbesungenen Helden der Amerikanischen Revolution“ von Blies, Saar und Mosel, die heute in Versailles, in Washington D.C. sowie in US-amerikanischen Schulstunden präsenter sind als in ihrer Heimat. Dabei erfährt man auch, was George Washingtons vormaligen Adjudanten als ersten namentlich bekannten US-Touristen in das heutige Saarland führte – und dass die Pistolen des legendären Generals und späteren Präsidenten der Vereinigten Staaten, die heute als die teuersten der Welt gelten, „à Saarbruck“ gefertigt wurden. Der Vortrag paßt ausgezeichnet zur ASF-Publikation „Meine Feldzüge in Amerika. Das Tagebuch des Grafen Wilhelm von Zweibrücken 1780-1781“, das im letzten Juni als Band 1 der neuen Reihe „ASF-Abenteuer“ erschienen ist (kann dort vor Ort für 20 Euro erworben werden) Der Vortrag findet statt im Rahmen des Monatstreffens der Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde e.V. (ASF) am Dienstag, 27. Oktober 2026. Beginn: 17.30 Uhr Ort: Lesesaal des Landesarchivs Saarbrücken in Scheidt in der Dudweilerstraße (oberhalb des Bahnhofs Scheidt) Der Eintritt ist frei, über Gäste freuen wir uns immer sehr. Mit freundlichen Grüßen Roland Geiger
Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde e.V. (ASF)
Treffpunkt: Lesesaal des Landesarchivs Saarbrücken-Scheidt, Dudweilerstraße 1, 66133 Saarbrücken-Scheidt